Funktionstherapie (Craniomandibuläre Dysfunktion; CMD)

Viele Menschen leiden an den Folgen so genannter Parafunktionen. Dies sind vom Normalzustand abweichende Überfunktionen der Kaumuskulatur wie das Zähneknirschen, das Kieferpressen oder das Zungenpressen. Zurückzuführen sind die meisten Parafunktionen auf einen falschen Biss, meist kombiniert mit einer psychischen Komponente wie z.B. Stress. Der Überbegriff für diese Funktionsstörung des Kauorgans ist die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD).

Den meisten Betroffenen ist  weder bekannt das sie unter einer craniomandibulären Dysfunktion leiden, noch das diese für viele Folgeprobleme verantwortlich ist, deren Ursache meist nicht im Zahnbereich gesucht wird.


Interdisziplinäre Zusammenarbeit 
Patienten, die Probleme mit Craniomandibulärer Dysfunktion haben, wissen dies häufig gar nicht und können das Beschwerdebild in seiner Komplexität gar nicht erfassen. Deshalb sollte die Betrachtung des Patienten mit Weitblick und über den eigenen Fachbereich hinaus erfolgen. Kann der Patient wissen, dass die Ursache seiner Rückenschmerzen im Kiefergelenk zu suchen ist? Genau so wie möglicherweise die Ursache seiner Kopfschmerzen, seines Tinnitus oder seines Schwindelgefühls? Aus diesem Grund ist häufig die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen sinnvoll, da ein einzelner Fachbereich überfordert wäre und nicht die notwendigen Hebel für die komplexe Therapie hätte. 

Für die Therapie arbeiten je nach Behandlungsfall folgende Fachbereiche miteinander: Zahnärzte, Kieferorthopäden, Orthopäden, Physiotherapeuten/Osteopathen, Logopäden, Kieferchirurgen, Zahntechniker, HNO-Ärzte, Psychotherapeuten, Neurologen, Schmerztherapeuten, Allgemeinmediziner, Internisten, Heilpraktiker, Homöopathen.

 

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